Zu Hause


Wie die Meisten wahrscheinlich schon mitbekommen haben bin ich seit 24. Dezember wieder in Ebnath!!!
Eine aufregende Zeit, in der ich viele tolle Eindrücke gesammelt habe geht zu Ende. Nun geht es wieder in den Alltag eines Studenten. Das heißt nun vorerst einmal Ferien. Ab März geht es dann wieder in die Uni nach Deggendorf…

Ich freue mich, dass viele meinen Blog verfolgt haben.

Kommentare und Fragen werde ich natürlich auch weiterhin beantworten.

Viele Grüße

Flo – Scheggy

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Danke an alle Spender


Hiermit möchte ich mich bei allen bedanken, die mir dabei geholfen haben, das Prokejt Armenküche für sozialschwache Kinder zu unterstützen. Ich habe heute das in den letzen Wochen gesammelte Geld an den Pater und seine Helfer übergeben. Auch habe ich für jedes Kind eine Süßigkeit als Einstimmung auf Weihnachten gekauft. Die Gemeinde Sangolqui bedankt sich sehr bei uns. Wir haben es möglich gemacht, dass das Projekt funktionieren kann. Der Pater wünscht uns allen Gottes Segen.

VIELEN DANK AN:

Sarah Weig

KAB Kemnath

Familie Ilona Alfred und Pia Würstl

Familie Mader

Anja Walter

Förderschule Immenreuth

Grundschule Immenreuth

Familie Schnurrbusch

Familie Palme

Gertrud Söllner

Petra und Andreas Wild

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Fiestas de Quito – Stierkampf !


An diesem Wochenende waren bis einschließlich heute die Fiestas de Quito… An diesem Wochenende wird der Gründung der Stadt Quito und der Unabhängigkeitserklärung gegenüber Spanien gefeiert.

Am Freitag waren wir auf der Plaza Grande und in der Ronda (Eine Straße mit vielen kleinen Kneipen und Restaurants) wo wir den “Bandas de Pueblo” – traditionellen Musikgruppen zuhören und Canelazos, ein glühweinartiges Getränk trinken. Es ist ein sehr buntes und ausgelassenes Treiben, dass sich durch die überfüllten Straßen schiebt.

Am Sonntag fahre ich in den Süden nach Quitumbe zur Feria de Quitumbe. Hier sind riesige Bühnen aufgebaut wo bekannte Künstler (die mir aber unbekannt sind) ihr Bestes geben und tausende feiernde Ecuadorianer animieren. Auch gibt es eine Reihe an Spezialitäten, die man sich an jeder Ecke einverleiben kann.

Heute war ich dann Vormittags erst im Park Carolina, wo sich der botanische Garten befindet und später bin ich zum Highlight des Wochenendes, den Stierkämpfen gegangen. In der Plaza de Torros kaufe ich mir zuerst einen Sombero, um mich vor der Sonne und den 28 °C die es heute hat zu schützen – Ohne Sombrero wäre ich hier aber auch aufgefallen. Die Stierkämpfe sind eine alte spanische Tradition, die sich auf Konquistador Zeiten zurückführen lässt, als die Spanier Ecuador regierten. Heute werden 6 Stiere vorgeführt. Eigentlich ist der Stierkampf aber eher eine Inszenierung des Toreros. Ein netter Ecuadorianer klärt mich über die Abläufe des Stierkampfes auf. Nachdem der Stier in die Arena geführt wurde wird er erst ein bisschen angeheizt bevor ihn ein Piquedor, “ansticht” Blut läuft aus der Schulter , Später stecken 2 Todesmutige Helfer Pfeile in den Rücken des Tieres. Der Torero kommt dann mit einem roten Tuch und umtanzt den Stier, macht er es gut und zeigt sich mutig bekommt er Olè zugerufen. Nach einer Weile, wenn der Stier müde ist, bekommt er den Todesstoß mit einem Schwert in den Rücken -wenn der Torero gut ansetzt, wenn nicht, muss das Tier mit einem weiteren Stich ins Genick getötet werden. Hat der Torero gut gezielt und das Tier mit dem Schwert erlegt bekommt er als Trophäe die Ohren des Stiers. Ich fand den  Stierkampf sehr interessant und teilweise spannend, manchmal war mir aber die Selbstinszenierung des Toreros. Alles in allem ist es aber ein interessanter Einblick in Überbleibsel der spanischen Kultur.

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Weihnachts-Spendenaktion


Liebe Freunde,

ich wende mich heute mit einem Projekt an euch, dass ich vor kurzem gefunden habe und das mir am Herzen liegt. Es handelt sich um eine Armenküche in Sangolqui, die von der hiesigen Kirche und der Caritas unterstützt wird und Kindern einmal täglich eine warme Mahlzeit anbietet und die ich unterstützen möchte.

Ich treffe mich dort mit dem Caritas Mitarbeiter Sandro und dem Pater Alfonso. Heute sind 65 Kinder in einen 80 qm großen Speisesaal, die sich ein warmes Abendessen abholen. Sie kommen von der Schule. Die Eltern dieser Kinder haben nicht genügend Geld um sich regulär Mahlzeiten zu leisten. Frauen aus der Kirchengemeinde kochen auf freiwilliger Basis das Essen, dass heute aus Reis, Fleisch und Erbsen besteht. Manchmal sind es auch Mütter der Kinder, die helfen das Essen zu zubereiten. Die Kinder heißen mich herzlich Willkommen mit einem Lächeln auf dem Gesicht und der sehr eifrige Pater hält extra für mich eine Präsentation über die Umstände der Küche und der allgemeinen Situation. Die Kinder die hier her kommen so erfahre ich sind alle registriert damit die Einrichtung nicht Missbraucht werden kann. Um Essen anzubieten gehen die freiwilligen Helfer jeden Sonntag auf den Wochenmarkt und sehen was an Essen übrig geblieben ist und wasdie Händler spenden können. Auch sonnst lebt die Organisation von Spenden. Um zu funktionieren braucht die Küche etwa 500 $ im Monat um täglich 60 – 70 Kinder mit Essen zu versorgen. Des Weiteren unterstützt die Gemeinschaft auch bei Hausaufgaben und  medizinischer Versorgung.

Ich würde euch, liebe Leser dazu aufrufen mich dabei zu Unterstützen diesen Kindern in ihrer Armut an Weihnachten ein wenig zu helfen. Ich plane, eine Spende in Höhe von X an die Einrichtung zu machen und falls genügend Geld zusammen kommt den Kindern auch noch jeweils eine Tafel Schokolade oder andere Süßigkeiten zu schenken. Wenn ihr mich unterstützen wollt würde ich mich sehr darüber freuen. Einen Beitrag von 5 – x € werde ich zum 100 % an die Einrichtung weitergeben.

Wenn ihr Fragen zu dem Projekt habt oder die Einrichtung mit einer Spende unterstützen wollt schreibt mir bitte unter florian.schecklmann@stud.fh-deggendorf.de ! Ich werde das Geld am 16.12.2010 an die Einrichtung übergeben. Daher ist der Stichtag für eine Spende der 14.12.2010

Ich würde mich freuen, wenn IHR mir helft, den Ärmsten dieser Welt an Weihnachten eine Freude zu bereiten.

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Cotopaxi – 5.000 Meter über dem Meer


Am Samstag mache ich mich mit einem Reiseveranstalter auf Mountainbiken am Cotopaxi Vulkan zu gehen. Der Cotopaxi ist mit 5.897 m einer der höchsten aktiven Vulkankegel der Erde. 50 km südlich von Quito liegt dieser spitz aus der Erde ragende Vulkankegel im gleichnamigen Cotopaxi Nationalpark.

Schon nach der Ankunft im Nationalpark tauchen wir in eine einzigartige Vulkanlandschaft ein. Die einzigen Bäume, die hier wachsen sind eingeführte Tannenbäume die als Brenn oder Edelholz von Grundbesitzern angepflanzt wurden. Sonnst ist die Landschaft mit Buschland überzogen und immer wieder sieht man Gesteinsbrocken die der Cotopaxi bei seinem letzten Ausbruch vor 106 Jahren herausgeschleudert hat herumliegen. Der Vulkan ist übrigens überfällig, bricht im Schnitt alle 100 Jahre aus.

Wir machen uns dann zum Parkplatz am Fuße des Cotopaxi auf, der auf 4.500 m liegt. Von hier aus laufen wir zur 4.800 m hoch gelegenen Schutzhütte, die den Bergsteigern als Übernachtungsmöglichkeit vor der Gipfelbesteigung dient. Nach einem anstrengenden Kilomenter Aufstieg nutzen wir die Pause um uns an die Höhenluft zu gewöhnen. Da es in den letzten Wochen relativ kalt ist liegt hier überall Schnee, was laut unserem Guide relativ ungewöhnlich für diese Höhe ist. Ist wohl nicht nur in Deutschland etwas zu kalt im Moment. Wir laufen dann weiter durch 50 cm hohen Schnee bis auf 5.000 Meter Höhe wo die Cotopaxi Gletscher beginnen. Hier hat man, als sich die Wolken etwas öffnen einen atemberaubenden Blick über die Anden Kette und bis nach Quito. Später, nach dem Mittagessen steigen wir dann wieder bis zum Parkplatz ab um von hier aus eine 14 km lange Downhill Strecke mit dem Mountainbike hinunter zu fahren. Auf den etwas einfacheren alten Drahteseln wird die Fahrt zu einem wirklichen Erlebnis und an der Lagune Limpiopungo sind wir alle erschöpft und freuen uns auf die Heimfahrt nach Quito.

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Amazonas: Welcome to the Jungle


Am Samstag mache ich mich mit meiner Chefin auf in den Amazonas. Auf einem FamTrip. Das heißt, alles ist kostenlos, da sich die Lodge für die Reisebüros präsentieren will.

Früh am Morgen geht es dann mit dem Flugzeug auf in das 150 km östlich gelegene Coca, eine Stadt mitten im Amazonas. Von dort aus verlassen wir die Zivilisation und fahren mit einem Motorboot 70 km Flussabwärts. Der Rio Napo führt direkt hin zum Amazonas und entspringt am Cotopaxi in den Anden. Hier steigen wir aus um uns auf den Weg in den Urwald zu machen. Es handelt sich hier um Primär Wald, der zum großen Teil unberührt und unerforscht ist. Die verschiedenen sich gegenseitig überwuchernden Pflanzen sind atemberaubend und in den Baumwipfeln turnen die ganze Zeit Affen. Danach geht es in ein Interpretationszentrum wo wir auf eine indigene Familie stoßen. Die Leute tanzen für uns, stellen uns Fallen vor mit denen sie die Tiere des Urwalds fangen und ein Scharman hält eine Reinigungszeremonie ab, die uns von bösen Geistern befreien soll.

Weiter geht es 2 Stunden mit einem Kanu rudernd auf einen Nebenarm hin zur Lodge Napo Wildlife. Die Lodge ist wunderbar an einer Lagune gelegen, die wir auch zum baden nutzen können. Nicht ganz ungefährlich wie der Guide meint, denn im Wasser tummeln sich Kaimane, Piranhas und Zitteraale. Nach dem Abendessen gehen wir auf eine Nachtwanderung, wo wir zum Beispiel eine Tarantel sehen.  Auch die Stimmen des niemals Schlafenden Urwalds sind beeindrucken. Vögel singen, Affen kreischen und Grillen zirpen durch die Nacht.

Am nächsten Tag machen wir uns auf eine Wanderung durch den Urwald. nachdem wir einen engen Fluss entlang gefahren sind und unser Guide mit der Machete einen Baum fällen musste, damit wir voran kommen steigen wir aus und wandern 2 Stunden lang durch die Flora des Regenwalds. Heute hat sich der Wald den Beinamen Regen redlich verdient und über uns ergießt sich ein warmer Tropenschauer. Auf dem Weg sehen wir viele alte Bäume, manche mehr als 200 Jahre alt, Termite und andere Tiere wie Schmetterlinge und riesige Tausendfüßler. Zurück in der Lodge freuen wir uns auf trockene Klamotten und verbringen einen gemütlichen Mittag. Nachmittags machen wir uns auf zu einem Aussichtsturm. Der Turm liegt mitten im Jungle. Wir müssen erst eine halbe Stunde hin wander doch Gott sei dank hat der Regen aufgehört. Der Turm ist 38 Meter hoch und in die Krone eines Baumes gesetzt. Durchmesser des Stamms ca. 3 Meter. Von hier aus können wir Papageie und andere Vogelarten durch die Lüfte fliegen sehen. In der Nacht machen wir uns dann auf Kaimane zu sehen. Sie leben wie erwähnt in der Lagune und kommen bei Nacht aus ihren verstecken. Wir haben Glück und sehen einen riesigen 3 Meter langen Kaiman und ein Baby.

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Rückweg nach Coca für unseren Flug. Hier sehen wir an einer Klippe des Napo Fluss Papageie! Mindestens 30 und 3 verschiedene Arten alle in verschiedenen Bunten Farben und Größen. Zurück in Coca muss ich mal wieder was typisches Essen. Nach dem Meerschwein, dem Nationalgericht der Anden, esse ich hier riesige gegrillte Maden :-D schmecken angeblich wie Mais was ich nicht bestätigen kann, dass soll wohl jeder Mutige lieber selbst beschreiben.

Eine atemberaubende Reise in eine andere Welt. 80 % Luftfeuchtigkeit 25 °C Durchschnittstemperatur! 36 °C Spitze 19 °C Minimum.

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Wahlen


Ich würde gerne mit euch die erfreuliche Nachricht teilen, dass ich soeben zum 2. Vorstand des studentischen Vereins Aki-International e.V. an der Hochschule Deggendorf gewählt worden bin.
Ich nehme diese Herausforderung verantwortungsvoll an, bedanke mich bei denen die mich gewählt haben und freue mich auf das kommende Semester!

http://aki-deggendorf.de/

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